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Sumpf
Verbranntes Denken -
keiner kann lenken den kranken
Geist.
Schmatzen und Fluchen - hilfloses Suchen
nach edlen
Gedanken,
die längst schon ertranken
im blutigen Teich.
Die Herzen schwarz - Gedanken aus Harz,
gefrorene Zeit - das Sterben nicht weit.
Macht euch klein - erkennt euer Sein,
werft euch nieder
und reicht euch den Flieder
im silbrigen Schein.
Festgefroren jeder Halt, mir ist in der Seele kalt.
Not und Tod - der Schneemann rot.
Kinderhände starr und steif
-
am Himmel zieht ein Sternenschweif
still die letzten
Bahnen.
Frühling, du bist tot geboren,
jede Hoffnung ist erfroren - nirgends keimt sie auf.
Krieg - wo ist dein Sieg geblieben
?
Hass - wo dein Triumph
?
Nur die Liebe zieht uns alle
aus dem todgeweihten
Sumpf !
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